| Zunächst wurde der schwarze Alaunschiefer im Tagebau sowie unter Tage in Weitungen abgebaut und zerkleinert. Zusammen mit Holz errichtete man meileratige Gebilde, die sogenannten Röstbühnen und zündete diese an. Durch den hohen Kohlenstoffgehalt brannten, besser glühten diese Röstbühnen mitunter wochenlang. Danach benetzte man den nunmehr hell (rot oder grau) gebrannten Schiefer mit Wasser und überließ ihn eine Zeit lang der Verwitterung, wobei weitere chemische Umwandlungen stattfanden. In hölzernen Bottichen schließlich löste man mit Wasser den entstandenen Alaun heraus und leitete die Sole durch eine ebenfalls hölzerne Leitung zu dem am Göltzschufer gelegenen Siedehaus, genannt Hütte. Der gebrannte und ausgelaugte Schiefer bildete im Laufe der Zeit große, rote Halden im Bergwerksgelände. |