Die Autobahnbrücke bei Weißensand |
Das Vogtland ist seit Alters her auch ein Duchzugsgebiet. Zwischen Erzgebirge und Thüringer Wald gelegen, verbindet seine Hochfläche Nord- und Süddeutschland. Dabei sind freilich zumindest zwei größere Flusstäler zu überwinden, die der Weissen Elster und der Göltzsch. Genügten für die alten Reichsstraßen noch einfache Steinbrücken von Ufer zu Ufer, wie in Mühlwand, so stellten die modenen Verkehrsträger Eisen- und Autobahn höhere Ansprüche an die Überbrückung.
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![]() Der Rad- und Wanderweg Mittleres Göltzschtal führt kurz vor Weißensand durch das Tonnengewölbe der 1937-38 erbauten und 1992-94 modernisierten Autobahnbrücke. Sie ist 427 m lang, 36 m hoch, hat 5 Bögen mit ca. 50 m Spannweite und besteht aus 160 000 t Granit und Beton. Der Wanderer fragt sich, warum diese Brücke im Vergleich zu ihrer "Normalstraßen"-Schwester in Mühlwand so riesig ausfallen mußte, obwohl das Tal hier weniger eng und steil erscheint. |
Die technischen Anforderungen an Autobahnen mit damals vorgesehenen

Am 8. Januar 1945 überquerte, von SS-Mannschaften bewacht, eine Kolonne KZ-Häftlinge aus Groß-Rosen bei Breslau die Brücke, wobei sich zwei jüdische Mädchen absetzen konnten. Die couragierte Weißensander Bäuerin Margarete Kupferschmidt versteckte beide und rettete ihnen damit das Leben.