Bergwerksgelände Alaunwerk Mühlwand / mittleres Göltzschtal / Vogtland
 Eingang zum Bergwerksgelände


Unmittelbar nach dem Straßenabzweig Lengenfeld-Reichenbach befindet sich der Eingang zum ehemaligen Bergwerksgelände des Alaunwerkes. Hier finden sie einige Parkplätze für PKW, die jedoch an schönen Wochenenden meist nicht ausreichen. Gleich hinter der Parkfläche im Eingangsbereich befindet sich auf einem gemauerten Sockel eine mit Schiefersteinen gefüllte Bergwerkslore.

Bergwerkslore vor dem Alaunwerk Mühlwand im mittleren Göltzschtal als Erkennungszeichen
Bergbaulore

Sie dient als Bergbaudenkmal und erinnert daran, dass der Bergbau auch in Reichenbach und Umgebung Tradition hat. Insbesondere Eisenerz wurde bis 1901 und sporadisch in den Zwanziger Jahren nördlich und östlich um Reichenbach herum in beträchtlichen Mengen gefördert (über 50 Gruben). Hinter der Gaststätte "Waldhaus zur Postsäule" (Schwarze Katz) findet man noch eine große Pinge aus dieser Zeit. In Mühlwand wurde allerdings nicht mit derartigen Loren gearbeitet. Bis zur Einstellung des Alaunwerkes im Jahr 1827 benutzte man noch hölzerne Schubkarren mit eisenbereiften Rädern zum Transport. Die Lore stellt jedoch ein gut kenntliches Wegzeichen zum schnellen Auffinden des Alaunwerksgeländes dar.

Direkt am Geländeeingang informiert eine große Schrifttafel die Besucher über die Historie des Alaunwerkes. Außerdem finden sich weitere Tafeln, Ruhebänke und Aussichtsstellen im Gelände. Dieses ist durchgehend der Öffentlichkeit zugänglich und kann auf ausgebauten Wegen jederzeit besucht werden. Für Rollstuhlfahrer ist es wegen der großen Höhenunterschiede und unverzichtbaren Stufen jedoch leider nicht geeignet.

Kinder müssen im Gelände unbedingt beaufsichtigt bleiben!
Im Gelände treten fast ganzjährig Zecken auf, deshalb möglichst die Wege nicht verlassen.
Vorsicht im Bereich von Arbeiten! Keinesfalls dürfen Absperrungen oder Verbotsschilder missachtet werden!

Tafel am Eingang zum Gelände des Alaunwerk Mühlwand


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