Bergwerksgelände Alaunwerk Mühlwand
 Die Tropfsteingrotte


Im Sommer 1995 wurde bei einer Suchgrabung mittels Kleinbagger zunächst der obere Eingang des Bergwerkes aufgefunden und zwei Tage darauf ein weiterer Hohlraum im Berg geöffnet.

Trofsteingrotte im Alaunwerk Mühlwand

Im Schein der Lampen zeigten sich Tropfsteine und in der Mitte des Raumes lag ein dunkles Gewässer. Daraufhin erfolgte eine fachkundige Untersuchung des Hohlraumes durch die Bergsicherung Schneeberg GmbH. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine geräumige Abbauweitung handelt, die jedoch vom übrigen Stollensystem isoliert ist. An Decke, Wänden und Boden befinden sich beeindruckende Tropfsteine und Sintergebilde aus Diadochit und Orthodiadochit. Der schwarze Schieferfels ist mit verschiedenen farbigen Mineralien überzogen. Ständig tropft es von der Decke in das Gewässer der Grotte herab und die Wellenkreise lassen das Licht der Lampen an den Wänden spielen.

Leider kann die Grotte Besuchern in absehbarer Zeit noch nicht gezeigt werden. Ihr Zugang liegt sehr ungüstig schräg über dem eigentlichen Bergwerkseingang und ist zudem stark verbrochen. Sie für den Besucherverkehr zugänglich zu machen, erfordert erheblichen technischen und finanziellen Aufwand, welcher die Möglichkeiten des Vereins derzeit übersteigt. Die nachfolgenden Bilder sollen deshalb einen Eindruck vermitteln.


Tropfsteine im Alaunwerk Mühlwand - Excentrics Spiegeleier

oben: ungleichmäßig gewachsene Tropfsteine -sogenannte Exzentrics,

rechts oben: Hängende Zapfen, darunter am Boden flächige Sintergebilde - die "Spiegeleier",

rechts: Zusammengewachsene Tropfsteine in "Ufernähe" - sogenannter Stalagnat (Sintersäule)

Mehr Bilder auf der Seite Bergwerk und Minerale.

Tropfsteine im Alaunwerk Mühlwand - Stalagnate

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